Donnerstag, 8. Oktober 2009

Oktoberfest: Auf die Wiesn.

Samstag um 8.30 Uhr weckte Mike John auf, damit wir um 9 Uhr pünktlich unser deftiges Frühstück - als Grundlage für den Tag auf der Wiesn - zu uns nehmen konnten. Herrlich, sehr lecker, und wieder sehr unterhaltsam.

Um kurz nach 11 Uhr machten wir uns auf den Weg, da für die Couchsurfer in München ein Treffpunkt um 12 Uhr an der Bavaria-Statue ausgemacht war.

An der Wiesn vorbeigefahren waren wir Freitagabend schon mit der S-Bahn auf dem Weg zu Mikes Wohnung. Da hatten wir jede Menge Besoffene gesehen, die auf ihre S-Bahn warteten. Manche stehen, manche wankend, manche sitzend (und wankend), und der eine oder andere schon in ganz argem Zustand.

Zu dem Zeitpunkt als wir zur Wiesn huschten, war bereits die Hölle los. Die Idee mit dem Treffpunkt um 12 Uhr an der Bavaria an der Theresienwiese war übrigens keine großartig kreative - zu genau dem Zeitpunkt an genau dem Ort standen, saßen, lagen hunderte Menschen. Zum Teil wurde gewartet, zum Teil ausgerastet, aber manch einer hatte bereits das Bedürfnis danach, einen Rausch auszuschlafen. Ja - um 12 Uhr mittags.

Nach ca. 30 Minuten des Wartens und Schreiens ("COUCH SUUUUUURFIIIIIIIING!!!" - weil wir nämlich die vereinbarten Lebkuchenherzen mit dem Schriftzug in der Wohnung vergessen hatten) hatte sich eine Gruppe von etwa 20 Couchsurfern aus allen Teilen der Welt eingefunden und wir machten uns auf den Weg auf das Festgelände.

Oktoberfest: Auf der Wiesn.

Da waren wir also. Um 12.30 Uhr, am Samstag, den 26. September 2009 auf der Theresienwiese in München.

Zu unserer „Wohngemeinschaft“ – Mike, John, Flo, Ulf, Mailys und ich, denn Moore hatte sich zum Sightseeing verabschiedet – hatten sich noch einige andere Couchsurfer hinzugesellt, darunter Denis, Doris, Nati und Gritt. Diese drei waren es auch, die uns noch fast bis zum Ende des Tages erhalten bleiben sollten.

Davor gings aber erstmal – nach langer Diskussion – in den Biergarten des Augustiner Zeltes. Dort wurden einige Maß Bier geleert (ich habs auf 2 geschafft!), viel gelacht, gescherzt und interessante Gespräche und Unterhaltungen geführt.

Apropos Unterhaltungen. Den witzigsten Teil des Wochenendes hatte ich vergessen zu posten :) Da hat Ulf uns – also Flo und mich – in der Früh beim Frühstück doch tatsächlich gefragt, ob wir ein Pärchen sind… Breites Grinsen von beiden, Verneinung von beiden, fragende Blicke von Ulf. Und dann die (nach eigener Aussage!)wohl unromantischste Aussage, die er je gehört hat: „Das ist nur so eine Gelegenheitssache.“ Ich muss immer noch grinsen, wenn ich mich an diesen Blick erinnere!

Zwischendurch splitterte die Gruppe sich auf – unter anderem, weil nicht ausreichend Sitzplätze nebeneinander verfügbar waren. Ich bin sozusagen in einer Gruppe mit Denis, Flo, Gritt, Nati und Ari (Marokkaner, soweit ich mich erinnere) gelandet. Nach und nach schafften wir es sogar, für jeden einen Sitzplatz zu erkämpfen.

Von dieser Zeit stammen übrigens auch die Dirndl-Fotos, die auf meinem Facebook-Account (und nur dort! Ha!) zu sehen sind. Man beachte: Ich trage keine Handtasche. Sehr untypisch für mich. Die Sorge, wo ich mein Handy, Geld und Ausweis während der Wiesn wohl verstauen sollte, hat mich fast um den Verstand und zu einem Spontankauf bei H&M gebracht. Und obwohl ich SO glücklich über meine neue kleine Handtasche war, habe ich sie gar nicht gebraucht. Handy in der Kleidtasche, Ausweis zwischen Bluse und Mieder – und das Geld im Ausschnitt. So gehört sich das :) So habe ich auch mehrfach für verwirrte Blicke gesorgt. Faszinierend, dass das am Oktoberfest überhaupt noch möglich ist. Aber so ein Griff ins Dekollete, bei dem ein Fünfziger herausgezaubert wird, ist wohl auch dort noch eher ungewöhnlich.

Auch eher ungewöhnlich war die Aktion, mit der Nati ihre Körpertemperatur zu senken gedachte – mitten unter uns, auf der Bierbank sitzend, vollzog sie einen Outfitwechsel! Echt unglaublich … Sitzt da, schaut kurz links und rechts – schwupps – war die Jeans weg und die Lederhose angezogen!

Zwischendurch verabschiedeten Nati, Denis und ich uns vom Rest der Truppe, um kurz was zu Essen und uns eines der Fahrgeschäfte anzusehen. Wenn ich mich grade nur an den Namen erinnern würde *lach*

Später wurde der Versuch gestartet, in eines der Bierzelte zu kommen. Mike hatte was von einer Reservierung gesagt, allerdings hatte er keine Bändchen (die für den Einlass nötig gewesen wären) und seine Kontakte im Zelt beantworteten seine Anrufe nicht. Dumm gelaufen. Der zweite Anlauf beim Augustiner Zelt wurde sogar noch schneller abgebrochen. Immerhin war das Wetter schön, die Luft war lau – und das Bier würde draußen vermutlich länger kühl bleiben als drin!

Kurz nach den Versuchen, Einlass zu den Bierzelten zu erhalten, beschlossen wir dann auch, uns langsam auf den Weg zum Weekly Meeting (ja! Die Münchner haben tatsächlich ein Weekly Meeting!) zu machen und vorher noch was zu essen.

Jaja, meine Wiesn war eher unspektakulär. Schon klar. Aber was soll’s? Mir hat’s genau so sehr gut gefallen, und die Italiener haben sich zum Glück auch eher zurückgehalten.

Oktorberfest: Der erste Abend

Am ersten Abend stand naturgemäß das große Kennenlernen am Programm. Es hat sich schnell herauskristallisiert, dass die kleine Französin in ihren Einstellungen und Ansichten ziemlich strikt und stur war. John, der junge Engländer, war ein ruhiger, aber genauso diskussionbereiter Mensch. Ulf aus Köln - ach, was soll ich sagen? Schwer zu erfassen, vor allem in einem Satz. Von Moore habe ich das ganze Wochenende über so wenig gesehen, dass ich ihn nicht einschätzen kann. Mike ist einer, der sich gerne für andere einsetzt (ich hätte noch nach seinem Sternzeichen fragen sollen ...) und gerne mit anderen teilt. Tja, und Flo - ist Flo. Geht gern und viel auf andere Menschen zu, hat Spaß am Leben und verbringt gern Zeit mit anderen Leuten, die ähnlich sind.

Kurz nach unserer Ankunft in München wurde Flo und mir eröffnet, dass wir für das Abendessen sorgen sollten. Schön, dass wir das vorher nicht gewusst haben. Aber immerhin waren Kühl- und Vorratsschrank ausreichend gefüllt und es gab schön scharfe leckere Spaghetti Bolognese.

Danach noch ein Glas Rotwein und gemütliche Gespräche, und gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns alle ins Bett.

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:-) das kene ich :)
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