Sonntag, 6. Februar 2011

Tag 1

Heute morgen habe ich also den Anruf bekommen, dass Herr G. von Frankfurt unterwegs nach Kuba sei.

Mein Ablenkungsprogramm für heute:

11-14 Uhr Seminar einer Couchsurferin zum Thema Self Motivation.
14-15 Uhr am Franz Josefs Bahnhof warten, um mich mit einigen anderen Couchsurfern zum Geocachen zu treffen
15-18 Uhr Geocachen zwischen Sophienalpe und Mostalm - leider erfolglos. Der Wald, in dem der Cache versteckt sein sollte, wurde abgeholzt :(
dann kurz nach Hause, essen, die Füße wieder warm und trocken kriegen, und dann ...
20 Uhr bis jetzt: Spieleabend bei einer weiteren Couchsurferin.

Schön, dass ich über CS Leute kennen gelernt habe, die mich jetzt beschäftigen ;)

Samstag, 5. Februar 2011

Tag 0, Nachtrag

Kurz nach Feierabend habe ich schon ein SMS bekommen. Verdächtig früh. Und der Inhalt war dann auch dementsprechend: Ein technischer Defekt hat das Flugzeug über Frankreich zur Rückkehr nach Frankfurt gezwungen. Alle Passagiere wurden in ein Hotel verfrachtet. Heute dann der nächste Anlauf - kurz nach 8 Uhr habe ich nochmals einen Anruf von Herrn G. bekommen. Er war gerade im Flugzeug und es sollte gleich losgehen.

Na, dann schauen wir mal, ob heute ein "Bin in Kuba angekommen!" kommt.

Freitag, 4. Februar 2011

Tag 0

Gestern ist Herr G. schon mal nach Hause gefahren, heute ging der Flug (um 11 Uhr ab Linz, mit umsteigen in Frankfurt).

Herrgott, da muss Stress im Hause G. geherrscht haben. Gestern war es absolut unmöglich, mit ihm zu telefonieren. Ständig wurde er von seinen Eltern um irgendwas gebeten (oh, die Technik!) und dann gestresst, warum er noch nicht fertig wäre. Klar, das schlägt auf die Stimmung und das gibt man dann unabsichtlich auch an seine Freundin weiter. Im Skype einfach offline zu gehen, hat dann aber funktioniert und Herr G. hat ganz lieb angerufen und sich ein paar Minuten für mich genommen. Geht doch ;)

Heute dann wieder ein bisschen Skype, bis es dann ins Flugzeug ging. Ein kurzer Anruf ging sich auch noch aus. Auf Frankfurt dann leider keine Meldung. Ich schätze mal, dass sich der Aufenthalt kürzer herausgestellt hat als geplant und das Umsteigen dann doch etwas stressig geworden ist.

Hauptsache, ich höre heute abend/nacht noch ein "Wir sind gut angekommen! Wetter großartig, Hotel ok. Gute Nacht!".

Mittwoch, 2. Februar 2011

3 Wochen!!

Sogar etwas mehr. Aber egal, bleiben wir mal bei 3 Wochen.

Das sind 21 Tage.
Das sind 504 Stunden.
Das sind 30.240 Minuten.
Das sind 1,814.400 Sekunden.

So lange wird Herr G. nicht da sein. Donnerstag Früh geht's für ihn nach Hause (OÖ), am Freitag geht der Flieger nach Kuba. Das nenn' ich mal Familienurlaub! Die Eltern von Herrn G. werden es sich in verschiedenen Hotels gemütlich machen, während er und sein Bruder auf eigene Faust die Insel erkunden werden. Einzige Fixpunkte sind Ankunft, Verlassen des ersten Hotels, Treffen mit den Eltern zum Einchecken in das letzte Hotel, und Abflug.

Ich versuche inzwischen, mich beschäftigt zu halten. Dafür habe ich mir schon ein engagiertes Team zusammengesucht. Verschiedenste CouchSurfer, Freunde aus nah und fern und natürlich meine Arbeit sollen mich davon ablenken, wie lange Herr G. nicht da sein wird.

Wird schon schief gehen.

Mantra.

Ich. Bin. Ganz. Ruhig.
Ich. Bin. Die. Entspannung. In. Person.
Nichts. Kann. Mich. In. Rage. Versetzen.

Abgesehen von lernresistenten Kunden.

Lernresistente Kunden, die nicht einsehen wollen, dass manche Dinge in IHREM Aufgabenbereich liegen. Und nicht in MEINEM.

Ich. Bin. Nicht. Euer. Trottel. Vom. Dienst.
Ommmmmm....

Dienstag, 1. Februar 2011

Geburtstagsüberraschung (II)

Sagen wir mal, es hat funktioniert.

Großteils.

Der Sekt war da, der Kuchen war da, die Gruppe war da, das Geburtstagskind war da.

Leider mag das Geburtstagskind keinen Sekt (Schande über mich, das sollte ich wissen).
Die Gruppe war nicht sonderlich heiß auf den Kuchen (und aufgesplittet - vielleicht hätten die anderen 14 mehr Interesse daran gezeigt?).
Und schlussendlich war das Geburtstagskind auch nicht gerade erpicht darauf, im Foodcourt in der Millenium City besungen zu werden (Spaßbremse).

Alles in allem war es aber gestern ein netter Abend - der Film war auch ganz ok, finde ich. Und jetzt haben wir Kuchen + Sekt zuhause stehen, die darauf warten, vernichtet zu werden. Und die Idee hat Herr G. auch sehr lieb gefunden.

Danke nochmal an Harry und seine Mädls, die die Überraschung ermöglicht haben!

Montag, 31. Januar 2011

Geburtstagsüberraschung

Herr G. hat heute Geburtstag. Wenn alles gut gelaufen ist, dann sitzen wir jetzt gerade mit einer Gruppe Leuten im Rondeau der Millenium City. Es gibt Sekt und Kuchen. Und danach gehen wir ins Kino, "Tron Legacy" anschauen.

Schon praktisch, diese "später veröffentlichen"-Funktion von twoday.

Ich werde berichten, ob es wirklich so abgelaufen ist, wie ich es mir erhofft habe :)

Neulich in der Straßenbahn

Eines schönen Abends, bereits nach Mitternacht, steht ein älterer Herr (Baujahr 1937) an der Straßenbahnhaltestelle. Ein junges Pärchen stellt sich ebenfalls an die Haltestelle, die Bim sollte gleich kommen. Nachdem die beiden ihn gesehen haben, beginnen sie, sich angeregt zu unterhalten.

Alle drei steigen in dieselbe Garnitur ein, der Herr eine Tür weiter hinten als das Pärchen. Das Pärchen unterhält sich weiter, tuschelt, lacht.

Nach einigen Haltestellen packt der Herr etwas zu lesen aus. Der Spiegel - passend zu seiner Aufmachung. Er sieht eigentlich aus, als hätte er gerade ein wichtiges Meeting hinter sich.

Und kurz, bevor das Pärchen aussteigen muss, kommt die junge Frau auf ihn zu, ganz schüchtern und aufgeregt.

"Doktor Vranitzky?" fragt sie.
"Ja, wie kann ich Ihnen helfen?" fragt er.
"Wir haben Sie vorhin an der Haltestelle schon erkannt, waren uns nur nicht sicher. Ich wollte mich nur versichern. Ich hoffe, ich habe nicht gestört." sagt sie.
"Nein, gar nicht." lächelt er und reicht ihr die Hand. "Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend."


Die junge Frau war - eh klar - ich.

Man mag mich jetzt für kindisch, oder sonstwas, halten. Aber ... Wow. Ich habe den Alt-Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky getroffen. Und dieses Treffen hat dann bei Herrn G. und mir für aufgeregtes Suchen gesorgt - was macht ein Alt-Bundeskanzler Österreichs?

Er ist im InterAction Council. Aber er ist bzw. war auch im Tourismus (T*I und M*gic Life), was ich ganz witzig finde. Er hat seiner Frau eine Niere gespendet (chapeau.). Er war ein wenig in den BAWAG-Skandal verwickelt (da gings um vergleichsweise wenig: 1 Mio. Schilling).

So, haben wir wieder was gelernt heute.

Mittwoch, 26. Januar 2011

...

Gestern in der Früh ein SMS von Frau A., meiner ehemaligen Mitbewohnerin, bekommen. Ob ich ihr am Nachmittag mit der Waschmaschine behilflich sein könnte. Die müsste nämlich von der alten in die neue Wohnung übersiedelt werden. Immerhin im gleichen Haus, und nur ein Stockwerk nach unten.

Herr G. und ich haben uns dazu bereit erklärt, immerhin wurden uns auch Hilfsmittel zugesagt.

Und es hat nicht lang gedauert, da waren wir verschwitzt und die Waschmaschine an ihrem neuen Platz. Aufzüge sind halt doch was tolles.

Und beim Verabschieden meint Frau A. noch: "Brauchts ihr Müslischüsseln? Oder irgendwas? Das Zeug, das hier jetzt rumsteht, geht sonst halt zur Caritas."

Und so haben wir jetzt eine Schmutzwäschetrommel (nach langem vergeblichem Suchen bei IKEA!), einige zusätzliche Müslischüsseln und - tataaaa! - einen voll funktionstüchtigen Plattenspieler. Der gehört Herrn G., der sich damit quasi ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gemacht hat.

Neues im Blog

Im happy I finally signed...
... sagt www.potengapower.de (Gast), 10. Sep, 13:56
ein n vergessen :D
... sagt shetalks. (Gast), 15. Apr, 21:22
:-) das kene ich :)
... sagt shetalks. (Gast), 15. Apr, 21:20
Ja, ich hab das Wochenende...
... sagt catebanshee, 7. Jun, 13:17
Ich hoffe Du hast das...
... sagt bartynova, 7. Jun, 12:21
uiuiui..... so viel action...
... sagt viennacat, 31. Mai, 23:33
Eintrag: Lebenszeichen
Erstellt am 31. Mai, 15:15
Eintrag: hunTU
Erstellt am 20. Apr, 15:30
Eintrag: Wir werden neu.
Erstellt am 14. Apr, 15:48

Guck mal!!

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