Offener Brief an Frau Holle
Sehr geehrte Frau Holle,
ich bin enttäuscht. Vor einigen Wochen hatten wir eine stillschweigende Vereinbarung getroffen. Sie lautete, wenn ich meine Ski nach Hause schicken würde, würde es im Bergdorf nicht mehr schneien, im Skigebiet allerdings ausreichend kalt sein, um eine künstliche Beschneiung der Pisten zuzulassen.
Bis Anfang dieser Woche kamen Sie dieser Vereinbarung auch sehr gut nach. Dienstag Morgen allerdings begingen Sie den ersten Verstoss gegen diese Abmachung. Ich war gewillt, dies als einen Ausrutscher anzusehen, nachdem das Wetter ja keine exakte Wissenschaft, sondern durch Auf- und Abwinde, Hoch- und Tiefdruckgebiete sowie topographische Gegebenheiten eine ziemlich ungenaue Angelegenheit ist.
Mittwoch Morgen allerdings dann wieder dasselbe: Ich sah des Morgens aus dem Fenster, und wieder hatte es über Nacht geschneit!
Sehr geehrte Frau Holle, ich mag des Morgens nicht gerade die Schnellste sein. Auch bin ich in der Früh nicht immer wach genug, um Menschen zu erkennen und zu begrüßen oder in den richtigen Bus zu steigen.
Allerdings, sehr geehrte Frau Holle, bin ich frühmorgens sehr wohl in der Lage, den Unterschied zwischen gebräuntem Gras, das langsam wieder grün wird, und kaltem, nassem, weißem Schnee zu erkennen! Denken Sie ja nicht, nur weil Sie es über Nacht schneien lassen, würde ich dies nicht bemerken!
Allerdings, das muss man Ihnen zu Gute halten, haben Sie diese Fehler bis Mittwoch ja immer durch Regen wieder gut gemacht. Am Nachmittag war der Schnee im Dorf ja immer wieder weg.
Doch gestern Abend, da trieben Sie es zu weit. Sie ließen es schneien, sodass es im Bergdorf aussah, als wäre tiefster Winter - und das im März!
Hiermit beantrage ich also, dass die Schneelage im Bergdorf umgehen wieder auf Frühlingsniveau abgeändert und die Temperaturen auf Frühsommer gestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen von Tirols Hochgenuss,
Cate B.
ich bin enttäuscht. Vor einigen Wochen hatten wir eine stillschweigende Vereinbarung getroffen. Sie lautete, wenn ich meine Ski nach Hause schicken würde, würde es im Bergdorf nicht mehr schneien, im Skigebiet allerdings ausreichend kalt sein, um eine künstliche Beschneiung der Pisten zuzulassen.
Bis Anfang dieser Woche kamen Sie dieser Vereinbarung auch sehr gut nach. Dienstag Morgen allerdings begingen Sie den ersten Verstoss gegen diese Abmachung. Ich war gewillt, dies als einen Ausrutscher anzusehen, nachdem das Wetter ja keine exakte Wissenschaft, sondern durch Auf- und Abwinde, Hoch- und Tiefdruckgebiete sowie topographische Gegebenheiten eine ziemlich ungenaue Angelegenheit ist.
Mittwoch Morgen allerdings dann wieder dasselbe: Ich sah des Morgens aus dem Fenster, und wieder hatte es über Nacht geschneit!
Sehr geehrte Frau Holle, ich mag des Morgens nicht gerade die Schnellste sein. Auch bin ich in der Früh nicht immer wach genug, um Menschen zu erkennen und zu begrüßen oder in den richtigen Bus zu steigen.
Allerdings, sehr geehrte Frau Holle, bin ich frühmorgens sehr wohl in der Lage, den Unterschied zwischen gebräuntem Gras, das langsam wieder grün wird, und kaltem, nassem, weißem Schnee zu erkennen! Denken Sie ja nicht, nur weil Sie es über Nacht schneien lassen, würde ich dies nicht bemerken!
Allerdings, das muss man Ihnen zu Gute halten, haben Sie diese Fehler bis Mittwoch ja immer durch Regen wieder gut gemacht. Am Nachmittag war der Schnee im Dorf ja immer wieder weg.
Doch gestern Abend, da trieben Sie es zu weit. Sie ließen es schneien, sodass es im Bergdorf aussah, als wäre tiefster Winter - und das im März!
Hiermit beantrage ich also, dass die Schneelage im Bergdorf umgehen wieder auf Frühlingsniveau abgeändert und die Temperaturen auf Frühsommer gestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen von Tirols Hochgenuss,
Cate B.
Liegt in "0.0" und verstaubt seit Donnerstag, 13. März 2008, 10:44
hihi!
Ich vermute aber, dass Schnee Anfang März weder ungewöhnlich noch eine Katastrophe, sondern absolut natürlich und sicher "gesünder" als die Beschneiung der Pisten ist.
Allerdings ist es nicht grade witzig, bei Neuschnee im Büro zu sitzen. Da juckts mich immer und überall, mir Ski auszuleihen und Blau zu machen ;)
hm...