... Zug, Party, Zug - Wien.
Nachdem Nati und ich also Stéphane aus dem Bett geholt hatten und auch endlich ins Bett gekommen waren, haben wir erstmal schööööön tief geschlafen. Das liebe ich an Zimmern mit dunklen Rollos: da kann ich ewig schlafen. Es war 12.30 Uhr, als ich dann zum ersten Mal so richtig wach geworden bin. Naja, und 12.30 Uhr ist doch auch schon spät genug, wenn man eigentlich um 13 Uhr den Zug zur nächsten Partylocation nehmen will :)
Also auf, ab unter die Dusche und vorher noch Stéphane zum Frühstück holen schicken. Gut, wir haben ihn nicht geschickt, er hat erst schüchtern geklopft und dann den Kopf bei der Tür hereingesteckt, ob bzw. was wir zum Frühstück wollen. Er hat es sogar geschafft, Löskaffee in seiner Wohnung zu finden - obwohl er total Akoffeinist ist :)
Zum Frühstück gabs massenhaft Käse (uärks), Äpfel, frische Muffins und kleine Hefegebäckteile in Form von Schildkröten, für uns Mädls außerdem heißen Löskaffee (der gar nicht mal so schlecht war). Kurz darauf mussten wir uns eh schon verabschieden - Basel erwartete uns :)
Im Zug haben wir beide ein bissl gedöst und so die einstündige Fahrt ganz gut hinter uns gebracht. Ria hat uns am Bahnhof erwartet, und bis endlich klar war, dass Flo Zeit hat, damit wir ihm kurz Natis Sachen bringen konnten, haben wir in ihrem Wohnzimmer entspannt.
Dann noch kurz am Bahnhof Essen einkaufen, weiter zu Roman, dort gabs lecker Pasta mit Gemüsesauce (frisch von Roman mit unseren Einkäufen zubereitet) und eine Stunde Gaudi. Irgendwann waren wir dann alle bereit zum Ausgehen und machen uns auf den Weg in die "Bar Rouge".
Diese Bar liegt im 32. Stockwerk des Basler Messeturms und bietet einen Wahnsinnsausblick auf die Stadt. Wirklich herrlich! Auch sehr cool: Die Außenwände der WCs sind ebenfalls voll verglast, was für Nichtschwindelfreie eventuell weniger lustig ist - aber für die gibts auch ein extra WC ohne Ausblick ;)
Von dort starteten wir einen Pub/Club-Crawl der leider aufgrund der Tatsache, dass Samstag war, nicht sonderlich von Erfolg gekrönt war: an 2 oder 3 Türen mussten wir länger anstehen, worauf wir aber wirklich keinen Bock hatten und unter lautem Geschimpfe weiterzogen - wasn Spaß :)
Die letzte Station war dann das "Singerhaus" ... wirklich bemerkenswert ist die Tatsache, wie begriffsstutzig wir waren. Beim Reinkommen fiel erstmal nichts auf. Kurze Zeit später: Hm, es sind auffällig viele Männer, wenig Frauen, da. Noch etwas später: Was haben diese Flyer "Bubennacht" zu sagen?! Und noch ein bissl später: Aaaaaaah, Veranstaltungshinweise von einer Schweizer Queer-Plattform. A-halles klar!
Für die meisten unserer Gruppe (es waren noch Flo und James dazugekommen) war das kein Problem ... James hat allerdings irgendwie ein Problem mit anders orientierten Menschen und stand darum wörtlich (!) die längste Zeit mit dem Rücken zur Wand da und beobachtete uns auf der Tanzfläche. Die zwei, drei Mal, die er sich zu uns gesellte, sorgte er für breite Grinser, weil er regelrecht mit Vollgas auf eines von uns Mädls zusteuerte und sich praktisch an ihr festhielt, um dem Umfeld zu signalisieren "Ich bin SOWAS von hetero!!" ... das verursachte noch im Nachhinein großes Gelächter :)
Um vier Uhr hatten wir dann genug, zumindest Roman, Ria und ich, und machten uns auf den Heimweg. Das Vorhaben, den Zug um 8 Uhr 14 von Basel nach Zürich und um 9 Uhr 40 von Zürich weiter nach Wien zu nehmen, hatte ich übrigens schon im 3. Lokal aufgegeben ... Aufstehen um 11 Uhr war genau richtig, auch wenn die Ankunft um 22 Uhr 30 in Wien dann doch etwas spät ausfiel ...
Yay!
Ausblick auf das nächste Couchsurfing-Abenteuer: Voraussichtlich wieder Innsbruck, am langen Wochenende vom 4.-8. Dezember. Wann genau, ist noch nicht ausgemacht :)
Also auf, ab unter die Dusche und vorher noch Stéphane zum Frühstück holen schicken. Gut, wir haben ihn nicht geschickt, er hat erst schüchtern geklopft und dann den Kopf bei der Tür hereingesteckt, ob bzw. was wir zum Frühstück wollen. Er hat es sogar geschafft, Löskaffee in seiner Wohnung zu finden - obwohl er total Akoffeinist ist :)
Zum Frühstück gabs massenhaft Käse (uärks), Äpfel, frische Muffins und kleine Hefegebäckteile in Form von Schildkröten, für uns Mädls außerdem heißen Löskaffee (der gar nicht mal so schlecht war). Kurz darauf mussten wir uns eh schon verabschieden - Basel erwartete uns :)
Im Zug haben wir beide ein bissl gedöst und so die einstündige Fahrt ganz gut hinter uns gebracht. Ria hat uns am Bahnhof erwartet, und bis endlich klar war, dass Flo Zeit hat, damit wir ihm kurz Natis Sachen bringen konnten, haben wir in ihrem Wohnzimmer entspannt.
Dann noch kurz am Bahnhof Essen einkaufen, weiter zu Roman, dort gabs lecker Pasta mit Gemüsesauce (frisch von Roman mit unseren Einkäufen zubereitet) und eine Stunde Gaudi. Irgendwann waren wir dann alle bereit zum Ausgehen und machen uns auf den Weg in die "Bar Rouge".
Diese Bar liegt im 32. Stockwerk des Basler Messeturms und bietet einen Wahnsinnsausblick auf die Stadt. Wirklich herrlich! Auch sehr cool: Die Außenwände der WCs sind ebenfalls voll verglast, was für Nichtschwindelfreie eventuell weniger lustig ist - aber für die gibts auch ein extra WC ohne Ausblick ;)
Von dort starteten wir einen Pub/Club-Crawl der leider aufgrund der Tatsache, dass Samstag war, nicht sonderlich von Erfolg gekrönt war: an 2 oder 3 Türen mussten wir länger anstehen, worauf wir aber wirklich keinen Bock hatten und unter lautem Geschimpfe weiterzogen - wasn Spaß :)
Die letzte Station war dann das "Singerhaus" ... wirklich bemerkenswert ist die Tatsache, wie begriffsstutzig wir waren. Beim Reinkommen fiel erstmal nichts auf. Kurze Zeit später: Hm, es sind auffällig viele Männer, wenig Frauen, da. Noch etwas später: Was haben diese Flyer "Bubennacht" zu sagen?! Und noch ein bissl später: Aaaaaaah, Veranstaltungshinweise von einer Schweizer Queer-Plattform. A-halles klar!
Für die meisten unserer Gruppe (es waren noch Flo und James dazugekommen) war das kein Problem ... James hat allerdings irgendwie ein Problem mit anders orientierten Menschen und stand darum wörtlich (!) die längste Zeit mit dem Rücken zur Wand da und beobachtete uns auf der Tanzfläche. Die zwei, drei Mal, die er sich zu uns gesellte, sorgte er für breite Grinser, weil er regelrecht mit Vollgas auf eines von uns Mädls zusteuerte und sich praktisch an ihr festhielt, um dem Umfeld zu signalisieren "Ich bin SOWAS von hetero!!" ... das verursachte noch im Nachhinein großes Gelächter :)
Um vier Uhr hatten wir dann genug, zumindest Roman, Ria und ich, und machten uns auf den Heimweg. Das Vorhaben, den Zug um 8 Uhr 14 von Basel nach Zürich und um 9 Uhr 40 von Zürich weiter nach Wien zu nehmen, hatte ich übrigens schon im 3. Lokal aufgegeben ... Aufstehen um 11 Uhr war genau richtig, auch wenn die Ankunft um 22 Uhr 30 in Wien dann doch etwas spät ausfiel ...
Yay!
Ausblick auf das nächste Couchsurfing-Abenteuer: Voraussichtlich wieder Innsbruck, am langen Wochenende vom 4.-8. Dezember. Wann genau, ist noch nicht ausgemacht :)
Liegt in "Abenteuer Couch" und verstaubt seit Freitag, 27. November 2009, 14:14
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