Wien 6, Eggerthgasse. Die Hausnummer ist mir entfallen, die steht auf einer der Visitenkarten, die ich zuhause liegen habe. Da bringen die sicher viel. Eigentlich wollte ich sie immer dabei haben, damit ich den Leuten, die nach der Herkunft meiner Gürteltasche fragen, eine geben kann.
Es soll aber jetzt nicht um meine Faulheit bezüglich des Laptops oder die Vergesslichkeit bezüglich der Visitenkarten gehen, sondern um das kleine Geschäft in der Eggerthgasse, in dem herzige, süße, praktische und vor allem handgenähte Genialitäten auf ihre Käufer warten.
Von weitem schon sieht man das Logo: ein blaues "Markerl", wie man es so oft an Kleidungsstücken findet, mit dem Namen des Herstellers. Auf diesem hier steht in weißer Schreibschrift "Lotte näht".
Am VC-Freitag, also am 4. Juni, bin ich mit Ria (wie schön, dass du da warst!) dort entlang gekommen. Und auf ihre Anregung hin auch hinein gegangen. Es war eine gute Entscheidung. Billig ist anders, aber günstig ist es trotzdem. Ein Multifunktions-Elefant für kleine Kinder, mit Raschel-Ohren, Rassel-Rüssel, Brusttasche und Schlaufen-Haaren, handgenäht in Wien, für (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) 54 Euro. Eine kleine Gürteltasche aus strapzierfähigem Schottentextil, ebenfalls handgefertigt in Wien, mit Servicevertrag, für 24 Euro.
Servicevertrag? Jawoll, Servicevertrag. Leider gab es eine kleine Schwachstelle an den Gürtel-Schlaufen - obwohl der Stoff geendelt war, hat er sich aus der Naht gelöst. Kein Problem, die Tasche wurde ausgetauscht, eine Lösung überlegt, und ich habe eine neue Tasche bekommen, mit Schlaufen aus Gurt, so sollte das halten.
Ein großes Danke also an Lotte & ihre Mitarbeiterin (Gabi? bin leider nicht mehr sicher) neben dieser Service-Bereitschaft auch dafür, dass ich die Tasche - obwohl zu wenig Geld dabei - schon am Freitag mitnehmen und benutzen konnte. Ich bin ja auch ganz brav am Samstag wiedergekommen zum Bezahlen.
Und hiermit habe ich eingelöst, was ich mir selbst versprochen habe: so viel Engagement verdient einen Blogeintrag. Ich hoffe, es hilft.
Liegt in "
0.0" und verstaubt seit Montag, 14. Juni 2010, 13:39
So, mit diesem Beitrag fange ich jetzt ein interessantes Experiment an: Auto-Blogging.
Ich lege einige Berichte im Voraus an, stelle ein, wann sie online gehen sollen, lehne mich zurück und schaue, was passiert.
Have fun ;)
(geschrieben am 11.6., 10.55 Uhr)
Liegt in "
Gott und die Welt" und verstaubt seit Sonntag, 13. Juni 2010, 10:57
Wer erinnert sich? Letztes Jahr um diese Zeit feierte
Couchsurfing 10 Jahre und Wien feierte mit.
Diesmal habe ich nicht bis zum vorletzten Tag der Veranstaltung gebraucht, um das zu erkennen, sondern habe geschlagene 6 Monate vorher den Termin schon im Kalender vermerkt. Kurzzeitig habe ich dann sogar versucht, in der Orga mitzumachen - habe das dann aber bald wieder aus verschiedenen Gründen aufgehört.
Und letztes Wochenende war es dann so weit! Mehrere hundert Couchsurfer aus aller Welt haben sich in Wien versammelt und die Stadt unsicher gemacht ... es war HERRLICH!
Details folgen, ich hoffe, ich habe neugierig gemacht ;)
Liegt in "
Abenteuer Couch" und verstaubt seit Freitag, 11. Juni 2010, 08:18
In Meidling hatt der Zug natürlich Verspätung in der Abfahrt, in Berlin (satte 14 Stunden später) war er dann - überraschenderweise - praktisch pünktlich.
Richtig wach war ich ab Dreseden, obwohl ich das Ein- und Aussteigen eines Pärchens (vermutlich irgendwo zwischen Breslau und Prag, auch wenn ersteres offziell kein Halt ist) am Rande mitbekommen habe.
Und obwohl ich den Zugführer dann auf dem Weg zur Morgentoilette in der Früh ziemlich erschreckt habe (oh Gott! da bewegt sich was?!), befanden mich die Herren Grenzpolizisten in Dresden für ungefährlich.
Eine andere Meinung dürfte die Dame von mir gehabt haben, die mein Ticket mitten in der Nacht kontrollierte - verschlafen, verwuschelt, ohne Brille, ohne Linsen, machte ich mich auf die Suche nach dem richtigen Ticket. Irgendwo in meiner Tasche, in meinem Organizer, welches von den beiden jetzt?!
In Berlin war ich dann schon wieder richtig fit, hatte auch gleich die SIM-Karte aus München eingesetzt und musste mich erstmal orientieren. Hat dieser riesige Bahnhof denn keinen eigenen Stadtplan?!
Irgendwie hab ich es dann aber doch geschafft, die Touri-Info zu finden, mir den 5-Tages-Touri-Pass zu besorgen und mich in Richtung Hochschule in Bewegung zu setzen, wo ich meinen Host Imre zwecks Schlüsselübergabe getroffen habe.
Ohne mich zu verlaufen habe ich es sogar zu seiner Wohnung geschafft :)
Was mir an meinem ersten Tag in Berlin noch so alles passiert ist, kommt dann ein anderes Mal ;)
Liegt in "
Abenteuer Couch" und verstaubt seit Mittwoch, 2. Juni 2010, 15:19
Es meldet: "Hier riecht's nach Kaffee!"
Es wundert sich: "Warum?"
Es erkennt: "Weil da MEINE Kaffeetasse neben mir steht.
Seit 5 Minuten.“
Tut das Not?
Merke:
Kaffeetasse am Besten direkt zwischen mir selber und der
Tastatur platzieren. Da ist genug Platz, und im Sichtfeld ist die Tasse auch
(annähernd). Dann sollte der Kaffee auch nicht mehr ständig kalt werden.
Liegt in "" und verstaubt seit Montag, 31. Mai 2010, 14:31
Da kann man sich noch so sehr drüber freuen, dass einem ein 4stelliger Euro-Betrag im Zuge der Auflösung eines Dienstverhältnisses zusteht ...
Wenn nichtmal ein 3stelliger Teilbetrag des letzten Gehalts ausbezahlt wird, schaut's wohl auch mit dem Rest nicht sonderlich rosig aus.
Und da hat sich dann die Frau Ex-Chefin tatsächlich noch erzürnt und erbost gezeigt, als ich gesagt habe, dass ich mich unter anderem wegen der finanziellen Situation des Unternehmens nach Alternativen umsehe.
Sowas aber auch.
Liegt in "" und verstaubt seit Dienstag, 25. Mai 2010, 14:04
... muss mich ein Teufel geritten haben!
Da komme ich zurück vom Einkaufen in Füssen, vom Essen mit Bimpfi, und das Wetter ist schön ... und eine Stimme in mir drin sagt: "Das Wetter ist schön ... Niemand ist zuhause ... DO IT!"
Also habe ich mir tatsächlich das Fahrrad meiner Mutter geschnappt und bin Fahrrad gefahren ... 35 Minuten hin und 35 Minuten retour ... einfach so - und ganz allein.
Und jetzt tun mir die Schultern weh, weil ich so eine unmögliche Haltung eingenommen habe beim Fahrradfahren.
Und meine Familie hält mich für verrückt, weil ich da ganz allein hingestrampelt bin. Mit (im Schnitt) 19 km/h.
Zum Glück hatte im "Zielort" der Supermarkt noch offen - so hab ich immerhin noch etwas zu Trinken bekommen :)
Liegt in "
0.0" und verstaubt seit Sonntag, 23. Mai 2010, 10:56
Ja, Überschriften sollen „kurz, knapp, knackig“
(Zitat Ex-Chefin) sein.
Ja, sie sollen die Information des/der folgenden
Absatz/Absätze erahnen lassen.
Aber ...
Zu kurz, zu knapp, zu reißerisch und wie beim „Tabu“-spielen
sollte es dann doch nicht sein!
„Temperatur fast drei Jahre niedriger“ (Quelle: http://orf.at/100517-51302/index.html)
Oder wird die Temperatur am Küniglberg seit Neuestem in
Jahren gemessen...?
Liegt in "" und verstaubt seit Dienstag, 18. Mai 2010, 11:03