Piefke-Saga lässt grüßen ... :D
Soeben in unserem Postfach eingetrudelt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie als oberste Tourismuswerber unseres Landes auf einen heute erschienenen Artikel im Magazin „Arena 08“ des freien Journalisten Franzobel hinweisen. Bitte machen Sie sich die Mühe und lesen dieses Schreibwerk (im Anhang), denn solche beleidigenden Aussagen über unser Nachbarland können weder fremdenverkehrsfördernd noch hilfreich für wirtschaftliche und persönliche Kontakte sein. Im Großen und Ganzen finde ich dieses neue Fußballmagazin sehr interessant und ansprechend gestaltet und auch eine satirische Auseinandersetzung über die beiden Nachbarländer hat durchaus einen Reiz, nur sollte sie charmant bleiben und nicht geschmacklos werden. Die Auseinandersetzung mit den Österreichern wurde vom deutschen Publizisten doch im Gegenzug sehr freundlich gestaltet! Wenn dieser Franzobel ein persönliches Problem mit Deutschland hat, sollte er dies auf der privaten Ebene regeln. Aber seine Privatmeinung interessiert wirklich niemanden und ist für die so guten österreichisch-deutschen Beziehungen mehr als entbehrlich!
Wie kann man unseriöse Aussagen wie „Ich mag die Deutschen nicht. Niemand mag sie.“ oder „Die Deutschen sind nirgendwo beliebt, in Österreich noch weniger.“ nur zulassen? (Zitat Franzobel). So etwas hat selbst in einer Satire überhaupt nichts verloren. Franzobel ist anscheinend nicht bewusst, was er mit solch schlimmen und völlig aus der Luft gegriffenen Verallgemeinerungen anrichten kann. Im Tourismus, im Handel, in der Wirtschaft, in der Politik und auf persönlicher Ebene.
Ich arbeite sowohl auf Kunden- wie auch auf Redaktionsseite sehr viel und sehr gerne mit Deutschen zusammen und kann mich über diese Verbindungen nur sehr, sehr positiv äußern. Der Umgang mit Deutschen kommt mir persönlich sehr entgegen, denn die Deutschen haben sehr viele Eigenschaften, die ich sehr, sehr schätze. Auf die Deutschen, mit denen ich beruflich und privat zu tun habe, kann ich mich verlassen. Ich schätze ihre Korrektheit, ihre Ordnung, ihre Handschlagqualität, ihre Genauigkeit, ihre Zuverlässigkeit, ihre Pünktlichkeit und die gemeinsame Kultur und Mentalität, die uns verbindet. Bei den Bayern, die ja auch ein Teil Deutschlands sind, noch zusätzlich ihren bayerischen Humor, ihre Lebensart und ihre Herzlichkeit. Mir ist in meinem ganzen Leben noch kein Deutscher (von Flensburg bis Freilassing) untergekommen, der sich mir gegenüber „herablassend“ oder „großkotzig“ benommen hätte bzw. mich für ein „putziges Alpenmanderl“ oder einen „netten Hustinettenbären“ (wieder Zitate Franzobel) gehalten hätte. Vielleicht ist Herrn Franzobel und den Deutschland-Hassern in unserem Land nicht klar, dass es aus dem Wald immer so heraustönt wie man hineinruft? Das gilt aber dann natürlich nicht nur für den Umgang mit Deutschen.
Vielleicht könnte man in Zukunft auf solch unqualifizierte Töne aus Wien verzichten, um auch weiterhin die so hervorragende und herzliche Nachbarschaft West-Österreichs und Deutschlands ungestört leben zu können und nicht einen neuerlichen Konflikt wie in den 80er-Jahren zum Thema „Wer braucht die Piefkes?“ heraufzubeschwören?
, der vielzitierte Anhang.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie als oberste Tourismuswerber unseres Landes auf einen heute erschienenen Artikel im Magazin „Arena 08“ des freien Journalisten Franzobel hinweisen. Bitte machen Sie sich die Mühe und lesen dieses Schreibwerk (im Anhang), denn solche beleidigenden Aussagen über unser Nachbarland können weder fremdenverkehrsfördernd noch hilfreich für wirtschaftliche und persönliche Kontakte sein. Im Großen und Ganzen finde ich dieses neue Fußballmagazin sehr interessant und ansprechend gestaltet und auch eine satirische Auseinandersetzung über die beiden Nachbarländer hat durchaus einen Reiz, nur sollte sie charmant bleiben und nicht geschmacklos werden. Die Auseinandersetzung mit den Österreichern wurde vom deutschen Publizisten doch im Gegenzug sehr freundlich gestaltet! Wenn dieser Franzobel ein persönliches Problem mit Deutschland hat, sollte er dies auf der privaten Ebene regeln. Aber seine Privatmeinung interessiert wirklich niemanden und ist für die so guten österreichisch-deutschen Beziehungen mehr als entbehrlich!
Wie kann man unseriöse Aussagen wie „Ich mag die Deutschen nicht. Niemand mag sie.“ oder „Die Deutschen sind nirgendwo beliebt, in Österreich noch weniger.“ nur zulassen? (Zitat Franzobel). So etwas hat selbst in einer Satire überhaupt nichts verloren. Franzobel ist anscheinend nicht bewusst, was er mit solch schlimmen und völlig aus der Luft gegriffenen Verallgemeinerungen anrichten kann. Im Tourismus, im Handel, in der Wirtschaft, in der Politik und auf persönlicher Ebene.
Ich arbeite sowohl auf Kunden- wie auch auf Redaktionsseite sehr viel und sehr gerne mit Deutschen zusammen und kann mich über diese Verbindungen nur sehr, sehr positiv äußern. Der Umgang mit Deutschen kommt mir persönlich sehr entgegen, denn die Deutschen haben sehr viele Eigenschaften, die ich sehr, sehr schätze. Auf die Deutschen, mit denen ich beruflich und privat zu tun habe, kann ich mich verlassen. Ich schätze ihre Korrektheit, ihre Ordnung, ihre Handschlagqualität, ihre Genauigkeit, ihre Zuverlässigkeit, ihre Pünktlichkeit und die gemeinsame Kultur und Mentalität, die uns verbindet. Bei den Bayern, die ja auch ein Teil Deutschlands sind, noch zusätzlich ihren bayerischen Humor, ihre Lebensart und ihre Herzlichkeit. Mir ist in meinem ganzen Leben noch kein Deutscher (von Flensburg bis Freilassing) untergekommen, der sich mir gegenüber „herablassend“ oder „großkotzig“ benommen hätte bzw. mich für ein „putziges Alpenmanderl“ oder einen „netten Hustinettenbären“ (wieder Zitate Franzobel) gehalten hätte. Vielleicht ist Herrn Franzobel und den Deutschland-Hassern in unserem Land nicht klar, dass es aus dem Wald immer so heraustönt wie man hineinruft? Das gilt aber dann natürlich nicht nur für den Umgang mit Deutschen.
Vielleicht könnte man in Zukunft auf solch unqualifizierte Töne aus Wien verzichten, um auch weiterhin die so hervorragende und herzliche Nachbarschaft West-Österreichs und Deutschlands ungestört leben zu können und nicht einen neuerlichen Konflikt wie in den 80er-Jahren zum Thema „Wer braucht die Piefkes?“ heraufzubeschwören?
, der vielzitierte Anhang.
Liegt in "0.0" und verstaubt seit Mittwoch, 6. Februar 2008, 14:56
Schonmal fiese Texte
Aber in einer Sache gehe ich dem "obersten Tourismuswerber unseres Landes" (wer auch immer das sein mag!?) recht, man braucht keine neue Diskussion "Wer braucht die Piefkes?" herauf zu beschwören, solange es noch ausreichend sonstige innerösterreichische Kritikpunkte gibt:
- konservative schwarze Politik
- Raucher-Nichtraucher-Problematik
- Umgang von Jugendlichen mit dem Alkohol und die politische Hilflosigkeit
- ORF mit seinen lustigen Zwangsneuerungen
- steigende Armutsrate in Österreich
- mangelnde soziale Absicherung
- Pflegedebatte und ihre kurzsichtigen Lösungen
- unangemessene Pauschallösungen und Richtsätze in Sozial- und Unterhaltsrechtsfragen
- und und und
Mein Bedarf über die positiven oder negativen Seiten von anderen Nationen zu diskutieren ist dabei eher gering.